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Zeitraum 1919-1933

1933 1932 1931 1930 1929 1928 1927 1926 1925 1924 1923 1922 1921 1920 1919
  • 30.01.1934
    "Gesetz zum Neuaufbau des Reiches" – die deutschen Länder verlieren ihre Hoheitsrechte und Volksvertretungen, an die Spitze werden Reichsstatthalter gestellt – der Freistaat Sachsen hört staatsrechtlich auf zu bestehen.
  • Sommer 1933
    Errichtung des Einparteienstaates
  • 04.04.1933
    Manfred von Killinger verordnet die „Gleichschaltung“ des sächsischen Landesparlaments mit dem Reich – Neubildung des Landtages entsprechend dem Stimmanteil bei der Reichstagswahl vom 05.03.1933 (unter Ausschluss der KPD) – Sitzungen am 16.05., 23.05. und 22.08.1933 - Auflösung im Oktober 1933 mit Auflösung des Reichstages.
  • 31.03.1933
    Das „Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich“ bestimmt die Auflösung der Landtage, somit auch des 1930 gewählten Sächsischen Landtages.
  • 23.03.1933
    Der Erlass des „Ermächtigungsgesetzes“ gestattet der Regierung, ohne Zustimmung von Reichstag und Reichsrat sowie ohne Gegenzeichnung des Reichspräsidenten Gesetze zu erlassen.
  • 28.02.-10.03.1933
    Amtsenthebung der Regierung Schieck aufgrund der „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ – Manfred von Killinger, zum Reichskommissar für Sachsen ernannt, tritt an die Stelle des Ministerpräsidenten
  • 30.01.1933
    Vereidigung Hitlers zum Reichskanzler an der Spitze einer Koalitionsregierung des „nationalen Zusammenschlusses“
  • 22.06.1930
    Landtagswahlen (5. Wahlperiode) – 96 Sitze:
    SPD 32
    KPD 13
    Deutsche Staatspartei 3
    DVP 8
    DNVP 5
    NSDAP 14
    Wirtschaftspartei 10
    Aufwertungspartei 2
    Sächsisches Landvolk 5
    Sonstige 4
  • 06.05.1930
    Bildung eines Minderheitskabinetts unter dem Deutschnationalen Walther Schieck (tritt bereits am 13.05.1930 aufgrund eines Misstrauensvotums von SPD, KPD und NSDAP zurück, übt aber die Regierungsgeschäfte bis 10.03.1933 aus).
  • 12.05.1929
    Landtagswahlen (4. Wahlperiode) – 96 Sitze:
    SPD 33
    ASPD 2
    KPD 12
    DDP 4
    DVP 13
    DNVP 8
    NSDAP 5
    Wirtschaftspartei 11
    Aufwertungspartei 3
    Sächsisches Landvolk 5
  • 31.10.1926
    Landtagswahlen (3. Wahlperiode) – 96 Sitze:
    SPD 31
    ASPD 4
    KPD 14
    DDP 5
    DVP 12
    DNVP 14
    NSDAP 2
  • 09.07.1924
    Vermögenstrennung zwischen dem Freistaat Sachsen und den Wettinern: Landtag stimmt dem Gesetz über die „Auseinandersetzung des Freistaates Sachsen mit dem vormaligen Königshause“ zu
  • 04.01.1924
    Regierungsbildung unter Max Wilhelm August Heldt (Ministerpräsident bis 25.06.1929)
  • 31.10.1923
    SPD bildet Übergangsregierung unter Alfred Fellisch (bis 04.01.1924)
  • 21.10.-06.11.1923
    Reichsexekution Sachsens
    Am 22.10.1923 ziehen Reichswehrverbände in Leipzig und Dresden ein, übernehmen die vollziehende Gewalt und besetzen bis 06.11.1923 ganz Sachsen. Reichspräsident Ebert löst am 29.10. die Regierung Zeigner auf.
  • 21.03.1923
    Landtag bestätigt sozialdemokratisches Minderheitskabinett unter Erich Zeigner (ab Oktober mit kommunistischer Beteiligung)
  • 05.11.1922
    Landtagswahlen (2. Wahlperiode) – 96 Sitze:
    SPD 40
    DNVP 19
    DVP 19
    KPD 10
    Deutsche Demokratische Partei 8
  • 14.11.1920
    Landtagswahlen (1. Wahlperiode) – 96 Sitze:
    SPD 27
    DNVP 20
    DVP 18
    USPD 13
    KPD 9
    Demokratische Partei 8
    Zentrumspartei 1
  • 26.10.1920
    Volkskammer nimmt die Verfassung des Freistaates Sachsen an (Inkrafttreten 01.11.1920), Art. 1 bestimmt Sachsen als einen Freistaat im Deutschen Reich
  • 04.09.1920
    Landeswahlgesetz und Landeswahlordnung für den Freistaat Sachsen
  • Ende April 1920
    Rücktritt Georg Gradnauers als Ministerpräsident, die Nachfolge tritt Wilhelm Buck an
  • 12.04.1919
    Ermordung des Kriegsministers Gustav Neuring, die Regierung Gradnauer verhängt am Tag darauf den Belagerungszustand über Sachsen, Freikorps und Regierungstruppen beenden die Unruhen
  • 14.03.1919
    Amtsantritt der ersten Regierung des Freistaates Sachsen: Minderheitsregierung der SPD unter Georg Gradnauer
  • 28.02.1919
    Volkskammer beschließt das „Vorläufige Grundgesetz für den Freistaat Sachsen“
  • 02.02.1919
    Wahlen zur Sächsischen Volkskammer – 96 Sitze:
    SPD 42
    USPD 15
    DDP 22
    DNVP 13
    DVP 4
  • Januar 1919
    Kommunalwahlen in Sachsen – erste Wahlen auf Grundlage des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts für Männer und Frauen, die das 20. Lebensjahr vollendet haben
  • 1920
    Sächsisches Gesetzblatt
  • 1919
    Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Sachsen
  • 11.08.1919
    Verfassung des Deutschen Reichs
  • 01.11.1920
    Verfassung des Freistaates Sachsen
  • 1929
    Handbuch des Landtags des Freistaates Sachsen