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Zeitraum 1909-1918

1918 1917 1916 1915 1914 1913 1912 1911 1910 1909
  • 11.11.1918
    Waffenstillstand von Compiègne
  • 29.09.1918
    Forderung sofortiger Waffenstillstandsverhandlungen durch die Generale Hindenburg und Ludendorff
  • 08.-11.08.1918
    Schlacht bei Amiens
  • 21.03. bis April 1918
    Großoffensive in der Picardie
  • 03.03.1918
    Friedensvertrag von Brest-Litowsk
  • 16.-21.12.1918
    Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte – unterstützt die Politik der SPD und fordert Wahlen zur Nationalversammlung.
  • 28.11.1918
    Einführung des allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen Verhältniswahlrechts in Sachsen, wahlberechtigt sind alle Männer und Frauen ab 21 Jahren
  • 21.11.1918
    Bildung eines neuen sächsischen Arbeits- und Wirtschaftsministeriums (späteres Arbeits- und Wohlfahrtsministerium) als Reaktion auf wirtschaftliche Krise, Arbeitsnot und heimkehrende Frontsoldaten
  • 14.11.1918
    Arbeiter und Soldatenräte von Dresden, Leipzig und Chemnitz erklären das Ende des Kapitalismus und die Beseitigung der alten Verfassung zur Bildung einer einheitlichen sozialistischen deutschen Republik – Ernennung von sechs Volksbeauftragten (3 MSPD; 3 USPD) und Übernahme der Regierungsgewalt bis zu Neuwahlen des Landtages
  • 09.11.1918
    Ausrufung der demokratischen deutschen Republik durch Philipp Scheidemann (SPD) um 14 Uhr und der freien sozialistischen Räterepublik durch Karl Liebknecht (Spartakusbund) wenig später.
  • 09.11.1918
    Versammlung von Vertretern von MSPD und USPD im Zirkus Sarrasani in Dresden, Ausrufung der „sozialen Republik Sachsen“ (veröffentlicht am 10.11.)
  • 08.11.1918
    Massendemonstrationen und Bildung weiterer Arbeiter- und Soldatenräte in Sachsen, am 09.11.1918 werden Haupttelegraphenamt, Generalkommando des Heeres, Polizeipräsidium und Regierungsgebäude in Dresden von den Demonstranten besetzt, König Friedrich August III. flieht nach Moritzburg, am 13.11. erfolgt seine Abdankung auf Schloss Gutenborn in Preußen
  • 06.11.1918
    Erster Soldatenrat in Sachsen wird von 3.000 Soldaten in der Großenhainer Fliegerkaserne gewählt – die Novemberrevolution erreicht Sachsen.
  • 05./06.11.1918
    Das „Neuordnungsministerium“ stellt sein Programm vor: Minister sollten im Einvernehmen mit der 2. Kammer eingesetzt werden, die durch allgemeine, gleiche Wahlen zustande kommen sollte; eine gründliche Reform der 1. Kammer ist vorgesehen.
  • Januar/Februar 1918
    Die Januarstreiks erfassen auch den Leipziger und Dresdner Raum, König Friedrich August III. setzt sich für einen Verständigungsfrieden ein
  • Winter 1916/1917
    Die Versorgungskrise mit Lebensmitteln in Deutschland führt zum sog. „Kohlrübenwinter“
  • 27.08.1916
    Kriegserklärung Deutschlands an Rumänien
  • 24.06.-26.11.1916
    Schlacht an der Somme
  • 01.05.1916
    Friedensdemonstrationen in Dresden, Leipzig und Pirna – im Sommer folgen Streiks und Massendemonstrationen in Leipzig und Chemnitz, im Spätherbst in Dresden
  • 09.03.1916
    Kriegserklärung Deutschlands an Portugal
  • 22.02. bis Juli 1916
    Schlacht von Verdun
  • 22.04.-25.05.1915
    Schlacht bei Ypern – Deutschland setzt erstmals in einem Krieg Giftgas ein
  • 1914-1923
    Inflation
  • 05.-12.9.1914
    Schlacht an der Marne stoppt den deutschen Vorstoß, große Verluste auch unter den sächsischen Einheiten
  • 01.08.1914
    Eintritt Deutschlands in den Ersten Weltkrieg; Kriegserklärung an Rußland (01.08.), Luxemburg (02.08.), Frankreich (03.08.) und Belgien (04.08.); das sächsische Militär bildet die 3. Deutsche Armee
  • 28.06.1914
    Attentat von Sarajevo, am 28.07. erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg
  • Mai bis Oktober 1914
    Erste Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig
  • 18.10.1913
    Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig in Anwesenheit König Friedrich Augusts III. von Sachsen, Kaiser Wilhelms II., Zar Nikolaus’ II. und anderer Fürsten
  • 1911
    Gründung der Deutschen Bücherei in Leipzig unter Beteiligung des sächsischen Staates
  • 21.10.1909
    Landtagswahlen (2. Kammer) – es wird das erste und einzige Mal nach dem direkten Pluralwahlrecht gewählt (Neuwahl der 91 Abgeordneten): 28 Konservative
    28 Nationalliberale
    8 Deutschfreisinnige
    2 Reformer
    25 Sozialdemokraten
  • 12.03.1909
    Sächsisches „Wassergesetz“ mit Bestimmungen zu Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Kanalisationssystemen
  • 10.03.1909
    „Gesetz gegen die Verunstaltung von Stadt und Land“ – erstes Denkmalschutzgesetz in Sachsen
  • 1914
    Erste
  • 05.05.1909
    Einführung des direkten Pluralwahlrechts in Sachsen: jeder männliche Bürger ab 25 Jahren besitzt eine Grundstimme, dazu kommen je nach Alter, Einkommen, Besitz und Vorbildung bis zu 3 weitere Stimmen, Einteilung in 43 städtische und 48 ländliche Wahlkreise.
  • Frühjahr 1911
    Zweite Marokko-Krise
  • Mai 1915
    Aufgrund des Kriegszustandes werden die Landtagswahlen ausgesetzt, der Landtag beschließt eine Mandatsverlängerung für zwei Jahre.
  • 24.07.1915
    Gesetz zur Verlängerung der Wahlperiode bis 1917. Der Nationalliberale und Industrielle Paul Wilhelm Vogel wird zum Präsidenten der 2. Kammer gewählt und löst damit den Konservativen Paul Mehnert bis zur letzten Sitzung der 2. Kammer am 06.11.1918 im Amt ab.
  • Frühjahr 1917
    Verhandlungen der sächsischen Regierung in der 1. und 2. Kammer über eine parlamentarische Refom: Umbildung der 1. Kammer in eine berufsständische Vertretung, das Schwergewicht der parlamentarischen Arbeit soll bei der 2. Kammer liegen.
  • 06.-08.04.1917
    Mit Gründung der USPD auf der Oppositionskonferenz in Gotha spalten sich auch in Sachsen die Sozialdemokraten.

  • Beschluss zur Verlängerung der Wahlperiode des Sächsischen Landtages bis Herbst 1919
  • 23.-26.10.1918
    Rücktritt der sächsischen Staatsminister, Bildung einer parlamentarischen Regierung unter dem Nationalliberalen Rudolf Heinze; mit Max Heldt und Karl Julius Fräßdorf sind erstmals Sozialdemokraten in der Landesregierung. Heinze proklamiert die parlamentarische Demokratie mit dem allgemeinen, geheimen, direkten Verhältniswahlrecht für die 2. Kammer.
  • 28.11.1918
    Abdankung Kaiser Wilhelms II.
  • 1918
    Gesetz- und Verordnungsblatt für die Republik Sachsen
  • 1917
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1916
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1915
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1914
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1913
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1912
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1911
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1910
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen
  • 1909
    Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen